Mathildenhöhe Darmstadt 15. April 26

Mathildenhöhe Darmstadt 15. April 26
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Die Mathildenhöhe Darmstadt  ist ein Gebäude- und Parkensemble der frühen Moderne und Zeugnis künstlerischer und sozialer Reformen der Zeit um 1900–1920.

 

Am 24. Juli 2021 wurde sie in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen, weil sie für einen Zeitraum weltweit einen bedeutenden Schnittpunkt menschlicher Werte in Bezug auf Entwicklung der Architektur oder Technik, der Großplastik, des Städtebaus oder der Landschaftsgestaltung aufzeigt. Anstelle des offiziellen Namens des Welterbes Mathildenhöhe Darmstadt wird oft die Kurzbezeichnung Mathildenhöhe verwendet.

 

Es besteht aus zwei Teilbereichen (Hauptbereich, Dreihäusergruppe) und umfasst auch die Russische Kapelle, die kurz vor der Gründung der Künstlerkolonie erbaut wurde.

 Benannt ist die Erhebung nach Großherzogin Mathilde, Ehefrau des Großherzogs Ludwig III. von Hessen.

 

Auf der Mathildenhöhe plante Großherzog Ernst Ludwig ab 1897 ein Zentrum für die damals aufkommende Reformbewegung in Architektur, Kunst und Handwerk, die von der Arts-and-Crafts-Bewegung und der Wiener Sezession beeinflusst wurde. Sie war der Kern einer baulichen und gärtnerischen Jugendstil-Anlage und ist in dieser Dichte einmalig. Den Bebauungsplan für die Mathildenhöhe konzipierte der Architekt Karl Hofmann 1897.

 

In der Folge entstand hier die Darmstädter Künstlerkolonie Mathildenhöhe