Dom Museum Mainz
Dom Museum Mainz
Unser Dezembertreffen führte uns diesmal in das Bischöfliche Dom- und Diözesanmuseum Mainz. Die Leiterin für Museumspädagogik Frau Agnes Cibura, leitete uns fachkundig durch die beiden derzeitigen Ausstellungen:
Vom Bombenkrieg Gezeichnet – Vergessene Fragmente Erzählen Geschichte-
Unter dem Motto -Nie wieder Krieg- zeigt die Ausstellung beispielhaft die Zerstörung von Mainz und ihrer Kirchen vom 27. Februar 1945.
Hiervon lagern zirka 40.000 Fragmente in den Archiven des Museums. In einer „stillen Ausstellung“ werden eine Auswahl, oft vom Feuer gezeichneter, zerbrochener Kunstwerke ausgestellt. So wurden schon im August 1942 die Kirchen St. Quentin und der Dom St. Stefan bei einem Angriff stark beschädigt. Nach der Zerstörung im August 1942 begann man mit der Bergung des Kunst- und Kulturgutes.
Ausgestellt werden u.a. die „Mainzer Hausmadonnen“, das Wappen der Grafen Schenk zu Castell von der Kurie, Fragmente der Zerstörung von St. Emmeran, wie der Schweißtuchaltar oder das Frankenstein Epitaph.
Die Ausstellung „Von Albrecht von Brandenburg zu Abraham Roentgen“ widmet sich ausgewählten Meisterwerken von der Spätgotik bis zum Klassizismus.
Am Eingang begrüßte und faszinierte uns die „Heilige Anna“ mit der Geschichte der 10. 000 Jungfrauen und ihrer Popularität als Reliquie in fast allen großen Kirchen entlang des Rheins.
Prachtvolle mittelalterliche Teppiche wie der Sippenteppich, mit seiner Darstellung der weiblichen Verwandtschaftsline Christi von 1501, der Fabeltierteppich von 1450 und der Delfter Orpheus-Teppich von 1620 sind Prunkstücke der Ausstellung.
Ein besonderes Ausstellungsstück ist das „Wurzel-Jesse-Retabel“ ein Flügelaltar aus dem 16. Jahrhundert.
Das Gemälde „Christus segnet die Kinder“ von HB Greifenkopf aus dem Jahr 155? nimmt sich dem Problem der Pfaffenkinder, dem Nachwuchs aus damals weitverbreiteten nichtehelichen Verbindungen von Klerikern und ihren Konkubinen an.
Im dem alteingesessenen, gemütlichen Mainzer Weinhaus Wilhelmi, fand unser Dezembertreffen bei deftiger Hausmannskost, feiner Küche und einem guten „Schoppen“ seinen würdigen Abschluss.
Jens-Uwe Sponholz
Visite guidée du musée diocèse de Mayence le 11.12.25
Pendant des siècles, le trésor de la cathédrale de Mayence a été considéré comme le plus précieux de l’occident et reflétait l’importance de la plus grande province ecclésiastique.
Après les guerres, il n’en restait qu’une petite partie. Napoléon et Joséphine ont fait des dons de fondation à la cathédrale. Base : objets liturgiques, découvertes archéologiques, encensoirs en argent, vêtements liturgiques et tapis Sippen du 15ème et 16ème siècle, en particulier celui avec des animaux fabuleux. Très beau et impressionnant le buste de la Sainte Ursule.
Le tout est installé dans la chapelle Saint Nicolas de style gothique tardif.
En 1803 le trésor de la cathédrale a été transporté à Ratisbonne. Karl Theodor von Dallberg fut l’administrateur du siège de Mayence jusqu’en 1817.
Napoléon nomma Joseph Ludwig Colmar et réclama le trésor à Dallberg. Dallberg le fit fondre et avec le produit de la vente remboursa les chanoines de Mayence qui ont fui devant les Français.
Ensuite petite virée par le marché de noël de Mayence jusqu’à la Winstub Wilhelmi, où nous avons passé une belle soirée.
Chantal Reiss