Anlässlich unserer jährlichen Hauptversammlung, haben wir das Archäologische Museum in der restaurierten Karmeliterkirche mit den modernen Anbauten von J.- P. Kleihues besichtigt. Unsere kunsthistorische Führerin erläuterte uns anschaulich die Geschichte des Klosters von der Gründung im Jahre 1246 bis zum heutigen Tag. Mit Hilfe der Frankfurter Patrizier wurde die Klosterkirche im spätgotischem Stil ausgebaut und das Kloster zu einem der größten Baukomplexe der Frankfurter Altstadt. Im Lauf der Geschichte wurde das Kloster vergrößert. Nach der Reformation blieb das Kloster eine katholische Enklave in der lutherisch gewordenen Stadt und verlor rasch an Bedeutung. 1803 wurde es säkularisiert.

Im 19. Jahrhundert diente es als Warenlager, danach als Kaserne und Feuerwache und nach dem 1. Weltkrieg als Wohnanlage für Künstler. Die wertvollen Wandgemälde und das Refektorium wurden wiederhergestellt. Am 22. März 1944 wurden die Anlagen des Klosters durch Bombenangriffe weitgehend zerstört. Erst in den 1980er Jahren wurde die Klosterkirche in vereinfachter Form wiederaufgebaut. Seit 2002 beherbergt sie das Archäologische Museum.

Nach der Hauptversammlung haben wir den Abend mit einem Sektempfang und ausgezeichnetem Menü bei Maaschanz ausklingen lassen.

 

A l’occasion de notre Assemblée Générale nous avons visité le Monastère des Carmes de Francfort, édifice magnifique du 13ème siècle, qui héberge depuis 2002 le Musée Archéologique.

L’église et le monastère font partie des rares édifices conservés du Moyen Age à Francfort.

Nous y avons admiré des fresques datant du début du XVIe siècle, réalisées par Jörg Ratgeb, qui comptent parmi les importantes au Nord des Alpes.

Un exemplaire original de la Bulle d’Or de 1356 – faisant de Francfort la ville d’élection des rois allemands - se trouve également (bien protégé !) dans le musée.

Le cloître ainsi que le réfectoire et le dortoir sont actuellement utilisés par le musée pour des événements culturels.

Après l’Assemblée Générale, nous nous sommes retrouvés chez Maaschanz pour un apéritif offert par le Club et un excellent repas.

Yvonne Chaumien-Ziegenbein