Glocken-Brot Besichtigung

Accueil chaleureux à 17h par le président directeur général français, Mr. Rog,.

De même qu’une grande pancarte accueille le Club des Alsaciens à l’entrée.

Tout d’abord conférence sur l’organisation, la fabrication et la gestion de la fabrique avec des diapositives.

Mr. Rog, qui est le directeur depuis 2009, s’exprime dans un allemand charmant pour nos membres allemands.

Vers 18h visite de la fabrique en vêtements anti-bactéries avec un jeune employé, très engagé, où l’on remarque l’intérêt de la direction d’avoir des employés jeunes et consciencieux. Mais il y aussi beaucoup d’anciens parmi les 800 employés.

Ca sent les céréales, la levure et la pâte. Les chaudrons sont remplis de 80/100kg de pâte.

Il y a une grande demande de pain frais «  ciabatta », qui est fait de levure, huile et morceaux d’olive.

Il y a le SB Hall qui est l’endroit pour le mélange et la fabrication des différents pains et le domaine Shop, où l’on travaille encore la finition des gâteaux et petits pains spéciaux à la main :

La fabrique aurait pour cela besoin d’agrandir, mais à Fechenheim, cela n’est plus possible.

Chaque jour 300 tonnes de pains et pâtisseries sont fabriqués et 80 camions avec l’emblème « Glockenbrot » délivrent les filiales de Fechenheim jusque la Bavière du nord et la ville de Cologne.

Glockenbrot appartient à 100% au groupe REWE, qui a également un CEO français, Mr. Alain Capparo.

Chantal Reiss-Bacchi


Da waren wir also. In Frankfurt in der Glockenbrotfabrik. Schon auf dem Parkplatz wurden wir besonders herzlich begrüßt. Zunächst durch eigens für uns aufgestellte Willkommensschilder und schließlich von Herrn Rog persönlich. Nach einer Einführung in die Firmengeschichte sowie Firmenphilosophie erhielten wir Schutzkleidung für die Produktion, komplett mit weißem Kittel und Haarnetz. Modisch gestylt ging es in die Ganzkörperspülmaschine, d.h.in die „Personen- und Schuh- Desinfektionsanlage“ von wo aus wir die heiligen Hallen betraten. Gemeinerweise fingen wir in der Torten und Kuchenbäckerei an, was der überaus leckere Duft sofort verriet. Aber naschen galt nicht. Glockenbrot, gegründet in Offenbach im Jahre 1904 als „Offenbacher Brot- und Zwiebackfabrik Georg Dinges", produziert nach strengen Vorschriften, unter Ausschluss von künstlichen oder chemischen Zusätzen jeglicher Art. Natürlich betrifft das Reinheitsgebot von Glockenbrot die Inhalte der Backwaren. Bei Produktionsstraßen ähnlich denen, die man in der Pharmaindustrie findet und dem Umstand geschuldet, dass es sich hier um Lebensmittel und nicht um Autos handelt, kann man unserer, mit gut 20 Personen nicht gerade kleine, Gruppe den Gedanken an die notwendige Hygiene nicht verdenken. Wir hielten uns denn auch brav von den verführerisch duftenden Teigen und ausgebackenen Waren fern. Dass Glockenbrot sein Motto „Denn nur ein motivierter Mitarbeiter ist ein guter Mitarbeiter“ erfolgreich in die Tat umsetzt, konnten wir in der Produktion direkt beobachten - keine griesgrämigen Gesichter. Wohin man blickte war den Mitarbeitern ein Grinsen ins Gesicht geschrieben, was sicherlich auch an unserem komischen Aufzug lag. Besonders beeindruckt hat jedoch die Natursauerteigherstellung. Nach altem handwerklichen Wissen hergestellt hat dieser eine Reifezeit von bis zu 24 Stunden. Die rohen Teige sahen zum Reinbeißen aus. Nachdem wir mittels Aufzug wieder nach oben in den Konferenzraum gefahren waren und uns der Schutzkleidung entledigt hatten, erwartete uns eine Riesen-Überraschung. Kaffee und dazu Kuchen, Brot und Gebäck, frisch aus der Produktion. Natürlich haben wir dies genossen. Zum Abschied überreichte man uns je eine große Tüte voller Brot und ein Kästchen gefüllt mit süßen Leckereien. Wir wurden so herzlich bewirtet, dass für das im Anschluss geplante gemeinsame Abendessen kaum noch Platz war.

Sabine Wellmann